Bücher von Holger Schulten - nähere Infos
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Holger Schulten - "Wittelsbacher"-Zyklus in den Hofgartenarkaden München   Der "Wittelsbacher"-Zyklus in den Hofgartenarkaden München

Im Oktober 1829 wurden zwei Abschnitte der Hofgartenarkaden mit sechzehn Wandbildern zur bayerischen Geschichte für das Publikum geöffnet – gemalt von Schülern von Peter Cornelius.

Im ersten Teil dieser Studie steht der ehemalige Gesamtdekor im Zentrum. Zum Arbeitsablauf von 1826 bis 1829 erlauben neu ausgewertete Quellen interessante Ergänzungen zum bisherigen Wissensstand. Erstmals wird die ursprüngliche Deckenbemalung genauer vorgestellt. Ein Schriftwechsel zwischen Cornelius und König Ludwig I. gibt Einblick in die Genese der Bild-Titel. Zeitgenössische Beschreibungen und Kritiken erlauben außerdem zumindest eine gewisse Vorstellung der heute verlorenen Allegorien.

Die unterschiedliche Qualität der heute sichtbaren Wandbilder drängt zudem die Frage nach dem Erhaltungszustand auf. Im zweiten Teil werden daher erstmals ausführlich die Zerstörungen und „Restaurierungen“ bis zum letzten großen Eingriff 1971/72 behandelt.

Im dritten Teil zeigt dann das exemplarisch herausgegriffene Bild zur bayerischen Verfassung bewusste Abweichungen vom tatsächlichen Geschehen. Dabei wird die Notwendigkeit deutlich, bei einer etwaigen gleichmäßigen Behandlung aller Historienbilder das Gemalte jeweils kritisch sowohl mit den historischen Fakten als auch mit dem damaligen Geschichtswissen zu vergleichen.

Abschließend bietet der vierte Teil Fotografien der erhaltenen Historienbilder und Allegorien mit Informationen zu Technik und Maßen, zum Zustand und ursprünglichem Kontext, zu den dargestellten Inhalten, zur Genese des Bildtitels und zum Maler.
Die Studie umfasst 100 Seiten, 39 Abb., 22 Fig.
2006 publiziert auf dem:
ART-DOK-Server der Universität Heidelberg
   
Holger Schulten - Französische Deckenmalerei des 17. und 18. Jh.   Französische Deckenmalerei des 17. und 18. Jahrhunderts - Theorie und Entwicklung der Dekorationssysteme

Die Doktorarbeit versucht einen Überblick über die Geschichte der französischen Deckenmalerei des 17. und 18. Jahrhunderts anhand von Werkuntersuchungen in Paris und der Ile-de-France. Ausgehend von den bedeutenden Raumgruppen in Profan- und Sakralbauten (Versailles etc.) werden Theorie und Entwicklung der Dekorationssysteme etwa in Galerien, Salons, Treppenhäusen, Appartements, Parlements. Theatern, Zentralbaukirchen, Langshauskirchen etc. untersucht.

Dabei können viele gängige Thesen, etwa zu den Bezügen zur italienischen Deckenmalerei, zur "Barockoffensive" unter Mazarin oder zur Bedeutung und Gestaltungsweise einzelner Maler präzisiert oder revidiert werden. Zu einer Reihe von Werken werden außerdem neue Erkenntnisse zur ehemaligen Gestalt und ihrer Bedeutung in der Entwicklung vorgelegt und die französische Deckenmalerei im Abschlußkapitel vor dem Horizont der europäischen Kunstlandschaft gewürdigt.

Die Teilkapitel sind dabei ganz bewußt als jeweils "eigenständige" Untereinheiten behandelt, so daß es problemlos möglich ist, sich bezüglich bestimmter Raumtypen ganz gezielt und unabhängig vom Rest zu informieren.

Erschienen 1999 im Verlag Peter-Lang, Reihe XXVIII (Kunstgeschichte), Bd. 342. 823 S., 41 Abb., 130 Fig.
   
Holger Schulten mit Rüdiger Marquardt) - Geschichte der Alten Mühle in Kirchdorf   Bad Wörishofen: Geschichte der Alten Mühle in Kirchdorf - Holger Schulten und Rüdiger Marquardt

Die Geschichte der Alten Mühle in Kirchdorf reicht zurück bis ins hohe Mittelalter. Dieses reich bebilderte Buch erzählt auf 170 Seiten wie die Müller als Leibeigene und Lehensmannen lebten und in der Mühle neben Korn vor allem Flachs bearbeiteten. Von vielen Müllerfamilien wird berichtet: im 30jährigen Krieg, zur Zeit des Rokoko und der Hungersnot von 1770, in den Wirren unter Napoleon, im 19. und 20. Jahrhundert. Schließlich wird geschildert, wie die Mühle 1999 für die Zukunft "fit" gemacht wurde.

Das Buch entstand 2002 in einem knappen halben Jahr. Nach ersten Informationen im Januar erfolgten Literatur-, Quellensichtung und Archivarbeit unter der Maßgabe, dass im Juli eine fertige Publikation vorliegen solle. Die Geschichte der Mühle entpuppte sich dabei nicht nur 600 sondern 900 Jahre zurückreichend. Mit Bezügen zur "großen" Geschichte (Deutschland, Europa, Welt) und über 80 farbigen Bildern wurde versucht, die Geschichte wieder lebendig werden zu lassen.

Erschienen 2002, Feldafing, 173 S., 84 Abb.
   
Holger Schulten - Passauer Hausgeschichten   Passauer Hausgeschichten - ein Beitrag zur historischen Hausforschung

Im Auftrag des Vereins für Ostbairische Heimatforschung erforschte ich für die Stadt Passau 1992 die Geschichte von über vierzig Häusern der Altstadt. Basierend auf den Forschungsergebnissen wurden in der Folge an diesen Häusern Gedenktafeln angebracht.

Neben einer Fülle neuer Erkenntnisse zur Geschichte, der wechselnden Baugestalt - soweit sich diese anhand von Quellenmaterial und Akten des Bauamtes nachvollziehen und belegen läßt - sowie zur Geschichte bedeutender Bewohner, bestand ein wichtiges Ziel auch darin, den einen und anderen Mythos zu entzaubern und bestehende Hypothesen kritisch zu hinterfragen.

Die Forschungsergebnisse wurden dann 1994 in einem Buch veröffentlicht, das zusammen mit den Gedenktafeln vor allem einige Schlaglichter auf die Wirtschaftsgeschichte Passaus wirft.

Erschienen 1994 als Band 3 in der Reihe: „Der Passauer Wolf. Veröffentlichungen zur Kulturgeschichte Passaus“, herausgegeben von Max Brunner und Richard Schaffner, 77 S., 40 Abb.
   
Holger Schulten (mit Andreas Roser) - Schelling, Philosophie der Mythologie   Schelling - "Vorlesungen zur Philosophie der Mythologie". Vorlesungsnachschrift, hrsg. in Zusammenarbeit mit Dr. Andreas Roser, mit einem Vorwort von Prof. Dr. Ehrhardt

In der Endphase meines Studiums ergab sich die Möglichkeit mit Dr. Andreas Roser vom Lehrstuhl für Philosophie in Passau eine bis dato unbekannte Vorlesungsnachschrift zu einer Vorlesung Schellings zu editieren. Meine Aufgabe war vor allem das Entziffern der Handschrift zur Überführung in eine Textdatei sowie weitere zur Edition notwendige Arbeiten.

Schellings Vorlesung zur "Philosophie der Mythologie" in Berlin ist bekannt, wobei Schelling dort mehrfach betonte, er trage nichts anderes vor, als bereits in München. Die in Passau aufgefundene Vorlesungsnachschrift weicht substantiell nicht von der Berliner Vorlesung ab, aber - so formuliert Ehrhardt in seinem Vorwort - sie ist im Gedankengang klarer und sie erlaubt es, in präziseren Formulierungen die Gedanken Schellings neu nachzuvollziehen. Der Name des "verständigen" Schülers ist leider unbekannt.

Erschienen 1996 im Holzboog-Verlag, Band 6 der Reihe "Schellingiana".
     
     
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